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Michael Stange

Michael Stange

Ich habe während des Corona-Lockdowns angefangen zu malen. Plötzlich war nichts mehr zu tun, also habe ich einen Pinsel in die Hand genommen – und seitdem einfach nicht mehr aufgehört. Was als reines Ausprobieren gestartet ist, wurde später eine Ausbildung bei Ivan Dimov.

Meine Bilder sind Landschaften. Zumindest sehe ich sie so. Für mich sind sie gegenständlich. Sie funktionieren wie Formen, die man in Wolken entdeckt, wenn man lange genug hinschaut. Sie brauchen ein bisschen Ruhe.

Auf einem Bild liegen oft zwanzig bis dreißig Schichten. Manchmal braucht ein Bild einen Tag, manchmal ein Jahr.

Das Wichtigste für mich ist, dass mich ein Bild berührt. Ich will keine Analyse lesen müssen, um etwas zu spüren. Wie bei einem Spaziergang draussen im Wald, den analysiert man auch nicht, den spürt man.

Ich lebe und arbeite in der Kölner Südstadt.